Nach dem schweren Verkehrsunfall am Donnerstagabend am Mariadorfer Dreieck hat die Polizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen eingeschaltet. Er soll in einem Gutachten klären, ob der Unfallbus zur Tatzeit in einem technisch einwandfreien Zustand war oder ob eine technische Ursache Grund für den spektakulären Unfall war.


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Dass der Bus zum Unfallzeitpunkt möglicherweise manövrierunfähig war, hatte die 42-jährige Fahrerin aus Geilenkirchen an Ort und Stelle in einer ersten Aussage angegeben. Beim Abbiegen von der Aachener Straße nach links in die Eschweilerstraße hatte sie aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über den Bus verloren, drei an der Ampel stehende Autos gerammt und war dann mit dem Führerhaus durch eine Scheibe der dortigen Bank gekracht. Das Führerhaus ragte etwa 150 cm in den Bankraum.

Dass keine weiteren Personen verletzt wurden ist Glück im Unglück. Zum Zeitpunkt des Unfalls, gegen 18.25 Uhr, war reger Fußgänger- und Autoverkehr. In der Nähe der Unfallstelle befinden sich mehrere Einkaufsmärkte.

Die Verletzten, die Busfahrerin, zwei Fahrgäste und eine Autofahrerin, haben die Krankenhäuser zwischenzeitlich verlassen können.

Wir berichten nach, wenn die Unfallursache geklärt werden konnte. Zwei Bilder vom Bus, wie er in die Bank hineinragt, sind beigefügt und können rechtefrei heruntergeladen werden.

Quelle: Polizei Aachen

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