Einen so jungen Fahrgast haben Polizisten eher selten im Streifenwagen sitzen. Völlig aufgelöst saß gestern (Donnerstag) die kleine Nele (Name geändert) auf der Rücksitzbank des Streifenwagens. Das hatte aber keinen strafrechtlichen Grund.

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Die Kleine war nach dem Schulbesuch auf dem Nachhauseweg beim Umsteigen in einen falschen Bus gestiegen. Als die Häuser immer größer, die Straßen immer breiter und viel mehr Autos als sonst auf der Straße waren, wurde es ihr mulmig. Verängstigt stieg sie an einer Haltestelle in der Innenstadt aus. Eine Passantin bemerkte die Kullertränen, sprach die Kleine an und rief dann die Polizei, als das Mädchen nicht wusste, wo es wohnte.

Kollegin und Kollege Freund und Helfer nahmen sich des „Einsatzes“ an, beruhigten und fragten die Kleine behutsam, wie sie denn heißt. Mit Nele und dem Nachnamen konnte ihre Anschrift ermittelt werden. Zwar schluchzend aber bereitwillig setzte sich die Achtjährige auf die Rücksitzbank im Streifenwagen. Ab nach Hause.

Dort angekommen kam Freude auf, bei Mama und Nele. Kann passieren. Große sind auch schon mal abgelenkt….

Quelle: Polizei Aachen

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