Gegen 17:25 Uhr wurde Dienstag der Feuerwehr Herzogenrath eine Gasausströmung in einem Neubaugebiet in Kohlscheid gemeldet.

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Bei einer Geothermiebohrung auf einem Grundstück am Feldlerchenweg war durch das beauftragte Bohrunternehmen wahrscheinlich eine Blase mit Bergbaugasen getroffen worden.

Das Gas strömte beim Eintreffen der Wehr aus dem Bohrgerät. Erste Messungen ergaben, dass es sich um ein brennbares Gas handelte.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde vorsorglich ein Löschangriff vorbereitet und das Gelände um die Baustelle abgesperrt.

Aufgrund der Ungewöhnlichkeit des Ereignisses wurden entsprechende Fachämter und Spezialkräfte hinzugezogen.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes nahm die Konzentration des brennbaren Gases ab, dennoch wurde der Absperrbereich weiter aufrechterhalten. Die hierzu notwendigen Arbeiten wurden durch die Bauhofbereitschaft der Stadt Herzogenrath durchgeführt.

Des Weiteren wurde auf Anraten der Bergbaubehörde,  das Neubaugebiet komplett stromlos geschaltet, um eventuelle Zündquellen auszuschließen. Hierzu wurde der zuständige Stromversorger benachrichtigt, der die Arbeiten umgehend durchführte.

Gegen 19:40 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Im Einsatz waren die Feuerwache und der Löschzug Kohlscheid, sowie Kräfte der Löschzüge Merkstein und Herzogenrath mit Sonderfahrzeugen.

Weitere Überprüfungen des Bohrlochs sollen im Verlauf des heutigen Tages stattfinden.

Quelle: Feuerwehr Herzogenrath

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