Die Bundespolizei hat innerhalb von sieben Tagen Anfang Juni über 100 Personen bei der unerlaubten Einreise oder Aufenthalt und 11 Schleuser sowie Beihelfer vorläufig festgenommen.


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Die Personen wurden im Rahmen von verstärkten Grenzfahndungsmaßnahmen der Bundespolizeiinspektion Aachen unter Unterstützung von Einsatzkräften der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin in enger Zusammenarbeit mit der Föderalen Polizei Belgiens an den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden festgestellt. Während der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen wurden über 70 Busse, ca. 40 Reisezüge aus dem benachbarten Ausland und mehr als 250 PKW kontrolliert. Es konnten nicht nur über 100 Personen vorläufig festgenommen werden, sondern auch über 50 Fahndungsersuchen aus dem In- und Ausland nachgegangen werden, davon wurden 3 Personen mit Haftbefehl gesucht. In einem Fall konnte von einem 46-Jährigen ein verfälschter rumänischer Personalausweis und Führerschein beschlagnahmt werden. Er hatte sich vermutlich der verfälschten Dokumente bedient, um seinen Aufenthalt in Deutschland zu legalisieren. Er wurde nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500,- Euro aufgefordert, Deutschland zu verlassen. Zwei Personen, die erst vor zwei Tagen nach Spanien abgeschoben wurden, gingen der Bundespolizei am Freitag auf einem Regionalzug ins Fahndungsnetz. Sie wurden am Samstag dem Haftrichter vorgeführt, der erneut Sicherungshaft für die bevorstehende Abschiebung gegen sie verhängte. In Zukunft sind weitere verstärkte Fahndungsmaßnahmen geplant.

Quelle: Bundespolizei

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