Die Bundespolizei hat am Wochenende im Rahmen von Grenzfahndungsmaßnahmen in der Euregio mehrere Personen festgenommen und beschlagnahmte nicht geringe Mengen an Heroin und Amphetamin.


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In Herzogenrath nahmen die Beamten einen 49-jährigen Drogenschmuggler nach erfolgter Einreise aus den Niederlanden fest. Der polizeibekannte Drogenschmuggler hatte über 109 Gramm Heroin in einem Schwarzmarktwert von mehreren tausend Euro über die Grenze verbracht. Beim Erblicken der Polizeibeamten flüchtete der 49-Jährige zunächst, bis er nach kurzer Verfolgung gestellt und festgenommen werden konnte. Nach seiner Festnahme wurde er der Zollfahndung übergeben, die ihn wenig später dem Amtsgericht Aachen vorführte. Der zuständige Haftrichter verhängte Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten.

Am Hauptbahnhof in Aachen konnte ein 28-Jähriger gestellt werden, der über 52 Gramm Amphetamin mit sich führte. Bei seiner Durchsuchung wurde neben den Betäubungsmitteln noch ein Butterflymesser aufgefunden. Er wurde wegen des unerlaubten Waffen- und Betäubungsmittelbesitzes beanzeigt.

Ein 23-Jähriger hatte wegen mehreren Eigentumsdelikten vom Amtsgericht Krefeld eine Restfreiheitsstrafe von 146 Tagen von einer Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten abzusitzen. Er wurde an der Zughaltestelle in Lindern von Beamten der Bundespolizei kontrolliert. Nach Feststellung des Haftbefehls wurde er festgenommen und in den Gewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen verbracht. Auch bei einem 24-Jährigen klickten die Handschellen, gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft in Osnabrück vor. Er hatte gegen Bewährungsauflagen des Amtsgerichtes Meppen verstoßen, dass ihn 2016 zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 2 Monaten wegen Nötigung verurteilt hatte. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Aachen eingeliefert.

Quelle: Bundespolizei

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