Innerhalb von 20 Minuten klickten gleich zweimal die Handschellen der Bundespolizei. Zivilfahnder hatten in der Vorhalle des Hauptbahnhofs in Aachen eine verdächtige Person kontrolliert. Bei der Überprüfung in den Fahndungsbeständen stellte sich heraus, dass sie einem gesuchten Taschendieb auf die Spur gekommen waren. Gegen den 25-Jährigen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund in mindestens 5 Fällen vor. Der gesuchte „Langfinger“ wurde nach seiner Festnahme in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert.

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In einem weiteren Fall hatten die Beamten 20 Minuten später wieder das richtige „Näschen“. Sie kontrollierten einen 63-Jährigen, der von der Staatsanwaltschaft Aachen wegen mehrerer Delikte wegen Erschleichen von Leistungen gesucht wurde. Der vorliegende Haftbefehl war zur Strafvollstreckung mit einer Geldstrafe von 720,- Euro belegt. Er hatte sich in der Vergangenheit der Strafvollstreckung entzogen, so dass die Staatsanwaltschaft ihn zur Festnahme ausschrieb. Da der 63-Jährige die verhängte Geldstrafe nicht begleichen konnte, muss er jetzt ersatzweise eine 60-tägige Haftstrafe absitzen. Er wurde auch in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert.

Quelle: Bundespolizei

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