Am Montagabend gegen 20:15 Uhr hat eine gemeinsame Streife der Bundespolizei und der Königlichen Marechaussee einen von der Staatsanwaltschaft in Arnsberg mit Haftbefehl gesuchten Intensivtäter festgenommen. Dieser ist dringend tatverdächtig, im November 2016 in das Wohnhaus eines Rentnerehepaares in Menden eingebrochen und die über 80-jährigen Opfer misshandelt zu haben, um an Wertgegenstände zu gelangen. Das Rentnerehepaar wurde nach der Tatausübung gefesselt und geknebelt ihrem Schicksal überlassen. Diese wären vermutlich verstorben, wenn nicht ein aufmerksamer Nachbar sie befreit hätte. Der Tatverdächtige wurde von der Staatsanwaltschaft in Arnsberg wegen zweifachen Mordversuches in Tateinheit mit schwerer räuberischer Erpressung, erpresserischen Menschenraubes und gefährlicher Körperverletzung gesucht. Im April 2017 wurde von der Polizei in Hagen über die Sendung Aktenzeichen XY.. ungelöst eine Öffentlichkeitsfahndung mit Beitrag herausgegeben.

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Die gemeinsame Streife hatte den Tatverdächtigen während einer Kontrolle in einem Fernreisebus auf der Strecke Antwerpen – Brandenburg, am Bendplatz in Aachen festgenommen. Bei seiner Festnahme hatte er sich zuvor bei der Kontrolle durch die Beamten eines total gefälschten serbischen Reisepasses und eines total gefälschten Führerscheins bedient. Die total gefälschten Dokumente wurden nach seiner Festnahme beschlagnahmt und werden einer kriminaltechnischen Untersuchung unterzogen. Gegen den Tatverdächtigen wurde wegen der unerlaubten Einreise und der Urkundenfälschung eine Anzeige gefertigt. Im Anschluss wurde er in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Quelle: Bundespolizei

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