Freunde der gepflegten Rock-Musik werden auf dem diesjährigen Kohlscheider Stadtfest (Stadtfest Plan) voll auf ihre Kosten kommen. Denn mit CRAMP konnten die Organisatoren des Stadtfestes eine Live-Coverband verpflichten, die seit nunmehr 25 Jahren die Bühnen NRWs rockt und ein abwechslungsreiches Programm an zeitlosen Rock- und Pop-Nummern mitbringt. Wir haben uns mit den Mannen Thomas Jungnitsch (Gesang), Michael Köhler (Bass), Dennis Köhler (Schlagzeug) sowie Christoph Braun (Gitarre) und Stephan Frambach (Keyboards) zusammengesetzt und unter anderem gefragt, was sie nach all den Jahren motiviert weiter zu rocken, warum sie großen Wert auf eine hunderprozentige Live-Performance legen und was den Übach-Palenbergern an Kohlscheid besonders gefällt.


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Kohlscheid.de: Als wahre Rock-Veteranen macht ihr bereits seit 25 Jahren die Bühnen NRWs unsicher. Man könnte eure Band auch mittlerweile als generationenübergreifendes Projekt bezeichnen. Was treibt euch an?

CRAMP: Der Begriff „Musik“ ist allein schon Antrieb genug. Wir haben Freude daran, gute Musik zu hören und natürlich auch selbst zu machen. Dabei wollen wir authentisch bleiben – dazu gehört auch, dass wir nicht unbedingt auf jeden Zug aufspringen, sondern die Art von Musik präsentieren, die uns am meisten Spaß macht. Dieser Spaß hat sich bisher immer auf unser Publikum – das übrigens wie unsere Band auch generationenübergreifend ist – übertragen.

Kohlscheid.de: Euer musikalisches Repertoire deckt ein breites Spektrum bekannter Künstler und Bands aus dem Rock- und Pop-Bereich ab. In welchem Genre fühlt ihr euch besonders wohl?

CRAMP: Zum einen muss die Musik, die wir spielen, einfach „rollen“, zum anderen soll daraus natürlich auch eine Party entstehen. Wir bewegen uns daher im Bereich Rock / Pop relativ frei und schauen, welcher Song unser Repertoire am besten erweitert. Dabei kann uns theoretisch auch ein Schlager unter die Finger kommen…

Kohlscheid.de: Welche Bands/Musiker haben euch dazu bewegt, selbst Musik zu machen?

CRAMP: Dennis und Stephan sind vermutlich durch Ihre Väter „vorgeschädigt“, die ebenfalls einen Großteil ihrer Freizeit auf Bühnen verbracht haben bzw. dies heute noch tun.
An einer speziellen Band oder einem Musiker kann man es vermutlich gar nicht festmachen. Aber wenn man auf einem Livekonzert eines Künstlers oder einer Coverband plötzlich ein Kribbeln in den Fingern spürt, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass man selbst reif für die Bühne ist.

Kohlscheid.de: Neben bekannten Hits aus dem englischen Sprachraum covert ihr auch Stücke von deutschen Künstlern wie Udo Jürgens oder BAP. Spielt die jeweilige Sprache der Songs für euch eine Rolle, wenn ihr auf der Bühne steht?

CRAMP: Wer CRAMP seit der Gründung kennt, weiß, dass in der ersten Zeit sogar ausschließlich Deutschrock aus den 80ern gespielt wurde. Dies hat sich allerdings recht schnell gewandelt. Heute wollen wir eine gute Mischung aus Englisch und Deutsch – natürlich mit seinen Mundarten – anbieten.

Kohlscheid.de: Ihr seid seit jeher erfolgreich als Live-Coverband unterwegs. Habt ihr jemals mit dem Gedanken gespielt auch eigenes Material zu veröffentlichen?

CRAMP: Eigene Musik hat sicherlich ihren Reiz, da man keine Vorgaben hat und keinen Wiedererkennungseffekt erzeugen muss. Allerdings wird es in der heutigen Zeit, in der wöchentlich neue Stücke regelrecht auf den Markt „geschleudert“ werden, immer schwieriger, etwas Eigenes zu präsentieren und zu etablieren. Wir versuchen daher eher, bekannte Stücke mit unserer eigenen Note zu versehen oder auch zu abwechslungsreichen Medleys zu verknüpfen.

Kohlscheid.de: Ihr legt bekanntermaßen besonderen Wert auf eine hundertprozentige Live-Performance. Was macht für euch das live musizieren zu einem unverzichtbaren Erlebnis?

CRAMP: Wir wollen unserem Publikum und vor allem uns selbst nichts vormachen. Wenn das Originalstück in wochenlanger Arbeit am Rechner entstanden ist oder mindestens zehn Musiker auf der Bühne notwendig sind, starten wir nicht den Versuch, es irgendwie zu kopieren. Hilfsmittel wie MIDI-Files, Samples oder Transposer waren und sind bei uns tabu. Deswegen ist unser Band-Motto  auch „Rock live!“

Kohlscheid.de: Habt ihr einen Plan für den Fall, dass das Publikum mal nicht so richtig aus sich herauskommen will?

CRAMP: Ja – „Sexy“ von Marius-Müller Westernhagen. Sollte das nicht helfen, haben wir noch einen Plan B, den wir an dieser Stelle aber nicht verraten.;-)

Kohlscheid.de: Gibt es einen Ort oder eine Veranstaltung, bei der ihr besonders gerne auftreten würdet?

CRAMP: Wir spielen eigentlich überall da gerne, wo die Leute und die Stimmung gut sind – einen speziellen Wunsch haben wir daher nicht. „Et kütt wie et kütt“. ;-)

Kohlscheid.de: Was war bisher das absolute Highlight in der Geschichte eurer Band?

CRAMP: Die Geburt unseres Schlagzeugers. ;-)

Kohlscheid.de: Für euch als gebürtige Übach-Palenberger ist die Stadt Kohlscheid quasi gleich um die Ecke. Gibt es etwas, was euch an dem Ort besonders gefällt?

CRAMP: Uns gefallen das Ambiente der Innenstadt und die Lage quasi im „Herzen“ der Euregio.

Kohlscheid.de: Am 04. September werdet ihr auf dem Kohlscheider Stadtfest eure Rock- und Pop-Nummern zum Besten geben. Was können die Fest-Besucher von CRAMP erwarten?

CRAMP: Die Besucher können von uns 100% Livemusik ohne „Schnick-Schnack“ aber mit guter Laune und viel Spielfreude erwarten.

Kohlscheid.de: Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?

CRAMP: Zunächst wollen wir am 03. September Kohlscheid rocken. Dann blicken wir gespannt auf unser nächstes „Heimspiel“ am 17. September auf dem Kaiser-Karls-Fest in Übach-Palenberg, sowie auf unser Jubiläumskonzert „Rock Alaaf!“ zusammen mit der Gruppe „Die Quetschbüll-Sänger“ am 31. Oktober in Gangelt / Hastenrath.

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