Zuletzt trafen sich Vertreter verschiedener Fraktionen aus Herzogenrath und Würselen sowie deren Bürgermeister, um weiterhin in Sachen Mühlenweg zu verhandeln. Kurz gesagt: Würselen will die Sperrung, Herzogenrath nicht! Die Stadt Herzogenrath hat laut Aussage der AN die Stadt Würselen darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie gemäß §7 (4) StrWG Einwendungen gegen das Vorhaben und die beabsichtigte Teileinziehung erhebt.


Premium Partner Anzeige

Die Verbindung von Kohlscheid und Bardenberg, durch das Wurmtal führend, ist für viele Kohlscheider sowie viele Bardenberger bzw. Würselener eine sehr beliebte Abkürzung. Aufgrund der Gefahr für Radfahrer und Fußgänger sowie Beschwerden von Anwohnern, will die Stadt Würselen diese Verbindung teileinziehen. Die Stadtverwaltung von Herzogenrath hingegen sieht den Mühlenweg als eine sinnvolle, zusätzliche Verbindung der beiden Stadtteile und begründet den Wunsch nach Offenhaltung auch mit der kommenden Markttangente, die den Mühlenweg damit entlasten und beruhigen soll. Auch an die Rettungsfahrzeuge und dem Ausweichen bei Straßensperrungen, wie jüngst beispielsweise bei der Sperrung der K1 vor dem Umbau der L223, wird in Herzogenrath gedacht.

Kommt es nun zum juristischen Prozess? In den abgelaufenen Gesprächen könnte es darauf hindeuten, wobei man in Herzogenrath noch auf eine einvernehmliche Lösung hofft. Würselen jedenfalls, scheint da hart zu bleiben. Die nächste Ratssitzung in Würselen ist am 21.Mai. Wir bleiben dran!

 

  • Artikel weiterempfehlen

  • Newsletter abonnieren

    Tragen Sie sich jetzt in den Kohlscheid.de Newsletter ein und bleiben Sie auf dem Laufenden.